Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung (GBU Psyche)
Eine Gefährdungsbeurteilung der psychischen Belastung gehört zu einem betrieblichen umfassenden betrieblichen Präventionskonzept dazu. In sämtlichen Gesundheitsberichten der Krankenkassen belegen die psychischen Erkrankungen mittlerweile regelmäßig einen der ersten drei Plätze als Ursache für krankheitsbedingte Fehltage.
Dem liegt eine entscheidende gesellschaftliche Entwicklung zugrunde. Der Wert „psychische Gesundheit“ hat damit eine ganz neue Bedeutung bekommen, wie es diese noch nie gab.
Psychische Erkrankungen und Fehlbeanspruchungen können glücklicherweise offener angesprochen und thematisiert werden.
Dieser Perspektivwechsel erschließt Potenziale für die betriebliche Prävention, da der offenere Umgang neue Handlungsfelder sichtbar macht.
Der Schutz der psychischen Gesundheit wurde im Jahr 2013 im Arbeitsschutzgesetz besonders hervorgehoben und hat insbesondere durch die Ereignisse innerhalb der letzten drei Jahre an enormer Bedeutung dazugewonnen.
Beschäftigte wurden weitestgehend mit Homeoffice-Paketen ausgestattet, wo es unternehmensbedingt möglich war, und auch in den Räumlichkeiten vor Ort wurden Veränderungen vorgenommen, wie sie es vorher nicht gab. Eine neue Ära wurden ebenfalls im sozialen Kontakt unter Kollegen: innen eingeläutet.
Es wird empfohlen, eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung alle zwei Jahre zu wiederholen – oder aber bei grundlegenden Änderungen der Arbeitsbedingungen – etwa durch die Einführung von Homeoffice.
Übersicht Handlungsfelder der Gefährdungsbeurteilung nach den Empfehlungen der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA)
Die psychische Gefährdungsbeurteilung betrachtet folgende Arbeitsbedingungen:
Achtung:
Die zuständigen Aufsichtsbehörden kontrollieren insbesondere vor dem Hintergrund der 3. GDA-Periode von 2019 bis 2024. Denn in diesem Zeitraum geht es in einem von drei Schwerpunkten um gute Arbeitsgestaltung bei psychischen Belastungen.

Systematisch vorgehen- nachhaltig wirken
Zur Ermittlung der Gefährdung durch die mit der Arbeit verbundene psychische Belastung setze ich standardisierte und bewährte Mitarbeiterbefragungen, Prüf- und Checklisten ein. Die Mitarbeiterbefragungen ermöglichen das Einbeziehen aller Beschäftigten und die Erfassung eines breiten Spektrums für die relevanten Kriterien einer Gbu Psyche
Empfehlenswert sind auch die Analyseworkshops oder detaillierte Beobachtungsinterviews, um mit den Mitarbeiter: innen und Führungskräften konkrete Arbeitsanforderungen und – bedingungen zu analysieren von denen eine potenzielle Gefährdung ausgeht.
Eine GBU Psyche ermöglicht die Analyse der Ursachen und Auftretungsbedingungen kritischer Belastungssituationen und stellt Ansatzpunkte für die Beurteilung der Gefährdung sowie für die zukünftige Entwicklung von Maßnahmen zur Gefährdungsvermeidung da.
Welche Methode oder Methodenkombination wird von Ihnen bevorzugt?
Jede Methode hat spezifische Stärken, sowie spezifische Vorrausetzungen und Grenzen. Diese gilt genau abzuwägen.
Melden Sie sich bei mir - Ich berate Sie gern welches Verfahren in Ihrem Unternehmen geeignet und nachhaltig ist.
Sie haben auch Interesse an anderen sozialpsychischen Firmenangeboten?
Gern besprechen wir ihr individuelles Unternehmensbundle um auch in Ihrem Unternehmen die psychische Gesundheit zu fördern und zu stärken. Machen Sie sich stark für eine soziale Unternehmensführung.
Ich freue mich auf Sie
